← Via Transilvanica 2026
Tag 1

Ankunft in Sibiu

Ankommen, durchatmen und eintauchen: Zwischen den Gassen von Sibiu, herzlichen Begegnungen und einem lauen Sommerabend in Bazna beginnt unser Abenteuer auf der Via Transilvanica – voller Vorfreude auf die Tage, die vor uns liegen - Ein erster Tag voller Vorfreude, Begegnungen und kleiner Momente, die Lust auf alles machen, was noch kommt.


Manchmal beginnt eine Reise nicht erst auf dem Wanderweg, sondern schon mit dem ersten Schritt aus dem Flugzeug. Für uns vier – Bianca, Arne, Emilia und Marius – war genau das heute der Fall. Von Memmingen ging es nach Sibiu, dem Ausgangspunkt unseres Abenteuers auf der Via Transilvanica.



Die Aufregung war schon am Morgen spürbar. Schließlich lagen nicht nur viele Kilometer, sondern auch viele unbekannte Geschichten vor uns. Für Emilia war die Reise besonders spannend, denn sie betrat heute zum ersten Mal rumänischen Boden. Entsprechend groß waren die Neugier und die vielen Fragen, die uns auf dem Weg begleiteten.


In Sibiu wurden wir von Mircea herzlich empfangen. Nach der Ankunft schlenderten wir noch ein wenig durch die Altstadt. Die bunten Fassaden, die verwinkelten Gassen und das entspannte Treiben auf den Plätzen machten sofort Lust auf mehr. Dazu eine frische Focaccia in der Hand und das Gefühl, endlich angekommen zu sein – ein besserer Start hätte kaum sein können.



Später führte uns der Weg weiter nach Mediaș zu Buni und anschließend nach Bazna zu Cornel. Mit jeder Station wurde deutlicher, dass diese Reise nicht nur von Orten, sondern vor allem von Menschen geprägt sein würde. Wir wurden herzlich aufgenommen, lernten Chester kennen, den vierbeinigen Hausherrn, und trafen mit Paul einen Iren, dessen Geschichten sofort Fernweh und Reiselust weckten.



Der Abend verging wie im Flug. Gute Gespräche, viel Gelächter und die besondere Stimmung des ersten Reisetages machten es leicht, den Alltag hinter uns zu lassen. Gleichzeitig wuchs die Vorfreude auf den nächsten Tag, denn dann würden auch Cathi, Amelie, Fabrice, Bogdan und Ioana zu uns stoßen. Der Gedanke daran, dieses Abenteuer gemeinsam mit Familie und Freunden zu erleben, machte den Auftakt umso schöner.

Während langsam Ruhe einkehrte, wanderten die Gedanken bereits zu den kommenden Etappen. Die Via Transilvanica wartet noch auf uns – aber schon jetzt fühlt es sich an, als wären wir mittendrin.